Akkus lösen immer häufiger Brände in Müllfahrzeugen aus

Berliner Stadtreinigung im Einsatz (Archiv)

Brände durch alte Batterien und Akkus werden in deutschen Kommunen zunehmend zum Problem

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Brände durch alte Batterien und Akkus setzen Kommunen unter Druck

Brände durch alte Batterien und Akkus werden nach Angaben des Deutschen städtetages zu einem zunehmenden Problem für Kommunen in Deutschland. Täglich lösten alte und defekte Batterien und Akkus Brände auf städtischen Recyclinghöfen oder in Müllfahrzeugen aus, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Christian schuchardt, der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Gefährdung von Mitarbeitern und Infrastruktur

Batterien und akkus im Hausmüll als Brandursache

Schuchardt verwies darauf, dass in vielen Gegenständen Kleinstbatterien verbaut seien und zu oft Akkus und Batterien im Hausmüll landeten. Die dadurch ausgelösten Brände gefährdeten Leib und Leben der Mitarbeiter in der entsorgung.

Schäden an Abfallanlagen und steigende Versicherungskosten

Zusätzlich würden Abfallanlagen, Fahrzeuge oder Mülltonnen beschädigt und zerstört, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages. Dies setze die Entsorgungssicherheit aufs Spiel. Zudem führten die Schäden dazu, dass Versicherungsprämien für die Betriebe in die Höhe schnellten oder Anlagen gar nicht mehr versichert würden, warnte Schuchardt.

Forderung nach Maßnahmen des Bundes

Der Bund müsse das Problem wirksam bekämpfen, forderte Schuchardt. In Frankreich und Belgien sei dies bereits umgesetzt worden, dort seien beispielsweise Einweg-E-Zigaretten verboten worden.Deutschland habe diese Chance hingegen mit dem unlängst beschlossenen Gesetz für Elektroaltgeräte vertan. Deshalb müsse der Bund nun mit wirksamen Regelungen nachbessern, sagte Schuchardt.

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