Wehrdienst: Grüne warnen vor Verunsicherung bei Bewerbern

Bundeswehr-Soldaten (Archiv)

Die Grünen kritisieren die Verschiebung der Wehrdienstreform und fordern eine klare Personalstrategie für die Bundeswehr

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Kritik der Grünen am Koalitionskonflikt zum freiwilligen Wehrdienst

Die Grünen im Bundestag haben den Koalitionskonflikt um den neuen freiwilligen Wehrdienst kritisiert und eine umfassendere Personalstrategie für die Bundeswehr gefordert.

Aussagen der sicherheitspolitischen Sprecherin

Die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Sara Nanni, äußerte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, dass die von Union und SPD beschlossene Verschiebung der Bundestagsberatung über das neue Wehrdienstgesetz „unmöglich“ sei. Diese Entscheidung führe zu Verunsicherung bei Bewerbern und innerhalb der Truppe,die zeitnah Planungssicherheit benötige. Nanni forderte eine schnelle Einigung innerhalb der Koalition.

Weitere Forderungen und Bedenken

Nanni erklärte, dass es auch aus Sicht der Grünen noch offene fragen und Bedenken gebe. Eine spätere Lösung sei jedoch keine bessere option. Neben dem neuen freiwilligen Grundwehrdienst sei eine Personalaufwuchsstrategie notwendig, die sowohl die Bindung des vorhandenen Personals als auch das Anwerben und Ausbilden von Reservisten in den Mittelpunkt stelle.

Erweiterte Personalstrategie

Die Grünen-Verteidigungspolitikerin betonte, dass eine Verteidigung gegen Russland nicht allein mit Wehrdienstleistenden möglich sei. Es werde Personal aller Altersgruppen benötigt, das seine Fähigkeiten als Zeitsoldaten und Reservisten in die Bundeswehr einbringen könne.

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