Studie zur Sichtbarkeit von Wahlwerbung
Eine neue Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigt, dass klassische Wahlplakate weiterhin eine hohe Sichtbarkeit für politische Parteien bieten. laut Berichten des „redaktionsnetzwerks Deutschland“ konnten sich 93 Prozent der befragten Wahlberechtigten nach der Bundestagswahl 2025 an Plakatwerbung von mindestens einer Partei erinnern.
Ergebnisse der Studie
Neben Plakaten waren Wahlwerbung im Briefkasten (58 Prozent), Werbestände auf der Straße (54 Prozent), Printanzeigen (47 Prozent) und Werbung in sozialen Medien (42 Prozent) ebenfalls präsent. Studienautor Jochen Roose erklärte: „Wer clever ist, klebt – nämlich Plakate.“
Vergleich mit früheren Wahlen
Die Studie ergab, dass Werbung in sozialen Medien und Printanzeigen 2025 einen bleibenderen Eindruck hinterließ als 2021.Werbung in Briefkästen war hingegen weniger nachhaltig. Insgesamt konnten sich die Befragten überdurchschnittlich oft an die Werbung der Partei erinnern, die sie gewählt haben. Roose betonte: „Man sieht insgesamt sehr deutlich, dass Wahlwerbung auch ankommt – und auch über verschiedene Wege.“
Methodik der Studie
Die Untersuchung fokussierte auf die wahrnehmung der Wahlwerbung, nicht auf deren einfluss auf die Wahlentscheidung. Die Befragten gaben an, von welcher Partei und in welcher Form sie Werbung gesehen haben. Die telefonumfrage wurde vom markt- und Meinungsforschungsinstitut IPSOS im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführt. Insgesamt 4.001 Personen wurden nach der Bundestagswahl 2025 zwischen dem 25. Februar und 14. April 2025 zufällig ausgewählt und befragt.











