Van Aken wirft Merz Kolonialdenken vor

Jan van Aken (Archiv)
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Die Linke drängt auf eine Entschuldigung von Friedrich Merz (CDU) bei der brasilianischen Regierung

Die Linke fordert eine Entschuldigung von Friedrich Merz (CDU) bei der brasilianischen Regierung. Anlass ist eine Äußerung des CDU-Politikers über eine Reise zur Weltklimakonferenz in Belém.

Forderung nach Entschuldigung

Linken-Chef Jan van Aken kritisierte Merz scharf. „Merz ist echt ein Elefant im Porzellanladen,diplomatisch hat er ganz offenbar null Fingerspitzengefühl“,sagte van Aken dem „Spiegel“. „Er sollte sich umgehend bei Brasilien für seine Entgleisung entschuldigen.“

Kontext der Äußerung

Merz hatte bei einem Handelskongress in berlin berichtet, er habe auf seiner Reise zur Weltklimakonferenz in Belém Journalisten gefragt, wer gern in Brasilien bleiben würde. Keiner habe die Hand gehoben. „Die waren alle froh, dass wir vor allen Dingen von diesem Ort, an dem wir da waren, wieder nach Deutschland zurückgekehrt sind“, sagte Merz.

Reaktionen

Der Spruch wurde in Brasilien empört aufgenommen. Auch Politiker in Deutschland kritisieren die Aussage.

Kritik von Jan van Aken

Van Aken erklärte, die abfällige Äußerung offenbare, dass Merz in einer „traumwelt von vorgestern“ lebe. „Das ist so ein kolonialer Spruch, den würde man von einem Bismarck erwarten, aber doch nicht von einem Kanzler im Jahre 2025.“


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