Union und SPD weisen Gasmangel-Warnungen zurück
Union und SPD im Bundestag haben die Warnungen der Grünen-Fraktion vor einem drohenden Gasmangel in deutschland zurückgewiesen. Der energiepolitische Sprecher der Grünen, michael Kellner, hatte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) Untätigkeit vorgeworfen und eine Sondersitzung des Energieausschusses gefordert.
reaktionen der Union
Andreas Lenz (CSU), wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der Union, erklärte gegenüber der „Welt“, dass die Versorgungslage „täglich genau beobachtet“ werde. Die Hauptversorgung erfolge derzeit durch norwegisches Pipeline-Gas, ergänzt durch LNG-Terminals und Gasspeicher. Die gesetzlichen Füllstandsvorgaben seien eingehalten worden.
SPD betont gesicherte Versorgung
Die SPD verwies auf die Netzagentur und erklärte die Versorgung als „jahreszeitengerecht gesichert“.Die energiepolitische Sprecherin Nina Scheer betonte die erfolgreichen Sicherungsvorgaben der Ampel-Koalition, die eine ausreichende Gasverfügbarkeit gewährleisten.
Kritik von AfD und Linken
die AfD kritisierte die Grünen für ihre Haltung zu russischem Gas und die Verzögerung der Nord Stream 2-Zertifizierung. Der energiepolitische Sprecher Steffen Kotré warf den Grünen vor, selbst Verantwortung für eine potenzielle Gasmangel-Lage zu tragen. Linken-Politiker Lorenz Gösta Beutin kritisierte den Kurs von Wirtschaftsministerin Reiche und forderte eine stärkere öffentliche Kontrolle der Gasversorgung.
Grüne fordern angepasste Regeln
Michael Kellner bekräftigte seine Kritik an der Regierung und forderte angepasste Regeln zur sicherung der Gasversorgung. Er verwies auf den Vorschlag der Bundesnetzagentur für eine nationale gasreserve als überlegenswerten Ansatz.











