Strack-Zimmermann sieht Orban-Abwahl als „geopolitisches Zeichen“

Péter Magyar am 12.04.2026
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<h3>Machtwechsel in Ungarn als geopolitisches Signal</h3> Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann bewertet den Machtwechsel in Ungarn als bedeutendes Signal. "Das ist nicht nur eine innenpolitische Zäsur, sondern auch ein geopolitisches Zeichen: gegen autoritäre Einflüsse, gegen Putins Marionetten und Wahleinmischungen aus den USA, gegen die Aushöhlung demokratischer Institutionen und gegen all jene, die Europa spalten wollen", sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Europaparlament den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. <h4>Chance auf Neuanfang</h4> Strack-Zimmermann sieht nach Jahren der politischen Isolation Ungarns unter Viktor Orbán die Möglichkeit eines Neuanfangs. Sie kritisiert, dass Orbán europäische Werte systematisch missachtet habe. Nun bestehe die Chance, diese Werte wieder zu stärken

Machtwechsel in Ungarn als Signal für Europa

Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sieht den Machtwechsel in Ungarn als bedeutendes Signal an die Welt. Sie bezeichnete den Wechsel als „innenpolitische Zäsur“ und „geopolitisches Zeichen“ gegen autoritäre Einflüsse und die Aushöhlung demokratischer Institutionen. Strack-Zimmermann äußerte sich gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

chance auf Neuanfang

Strack-Zimmermann betonte, dass sich nach Jahren der Isolation unter Viktor orbán nun die Möglichkeit eines Neuanfangs biete. Ungarn könne wieder ein verlässlicher Partner in der EU werden. Die Hoffnung auf eine konstruktive rolle Ungarns sei groß.

Positive Signale für die EU

Auch der Grünen-Abgeordnete Julian joswig sieht den Wahlausgang in Ungarn als positives Signal für Europa. Als Wahlbeobachter in Ungarn hob er die hohe Wahlbeteiligung hervor, die besonders junge Menschen mobilisiert habe. joswig betonte die Bedeutung des Wahlergebnisses für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

Langfristige Reformen

Joswig stellte zudem institutionelle Reformen in Aussicht. Er sprach sich für eine Erweiterung der aktuellen Vetoregelung in der EU aus, um das Einstimmigkeitsprinzip zu überdenken.


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