SPD widerspricht Merz bei Rente als Basisabsicherung

Rentenversicherung (Archiv)

Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, widerspricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in der Rentenfrage. "Auf die gesetzliche Rente muss man sich verlassen können", sagte Wiese den Sendern RTL und ntv

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Widerspruch zur Rentenpolitik

Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, widerspricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in der Rentenfrage. Merz hatte vorgeschlagen,die gesetzliche Rente künftig nur noch als Basisabsicherung zu verstehen. Wiese betonte gegenüber RTL und ntv, dass man sich auf die gesetzliche Rente verlassen können müsse.Sie sei die Absicherung für viele Menschen im Land, die in die Rentenversicherung eingezahlt hätten.

Weiterentwicklung des Rentensystems

Wiese zeigte sich offen für die Weiterentwicklung des Rentensystems. Er verwies auf die Reform der Riesterrente und die Einführung einer neuen privaten, kapitalgedeckten Altersversicherung. Zudem könne er sich vorstellen, die Betriebsrenten weiter zu stärken. Wiese plädiert für eine breitere Einzahler-Basis, einschließlich der Einzahlungen von Bundestagsabgeordneten. Er verwies auf mutige Modelle in Österreich und den Niederlanden.

Rentenkommission der Koalition

Mit Blick auf die weiteren Beratungen verwies Wiese auf die eingesetzte Rentenkommission der Koalition. Diese werde am 30. Juni ihre Ergebnisse präsentieren. Es sei wichtig, die Kommission ihre Arbeit machen zu lassen und sich dann über die Ergebnisse zu beugen, so Wiese.

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