SPD kritisiert Wüst für Modernisierungsgipfel in Berlin

Hendrik Wüst (Archiv)

Der Oppositionsführer im Düsseldorfer Landtag, Jochen Ott (SPD), hat scharfe Kritik an der Konferenz „Modernisierungsagenda für Deutschland - Wo stehen wir?" geübt

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kritik an Konferenzauftritt von NRW-Ministerpräsident hendrik Wüst

Der⁤ Oppositionsführer im Düsseldorfer Landtag, Jochen⁢ Ott (SPD), hat scharfe⁤ Kritik an der Konferenz „Modernisierungsagenda​ für Deutschland – wo​ stehen⁢ wir?“ ⁤geübt. Bei der Veranstaltung in Berlin will Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) Vorschläge für einen effizienteren staat machen.

Vorwürfe⁤ aus der ​SPD-Opposition

Ott bezeichnete es gegenüber der „rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe) als problematisch,dass Wüst in Berlin Ratschläge verteile,während Nordrhein-Westfalen sich aus seiner Sicht in einem „Dauer-Stolpermodus“ befinde. Wer zu Hause nicht liefere, ⁤solle sich ⁤nicht als Besserwisser auf der Bundesbühne inszenieren, erklärte der SPD-Politiker.

Reaktionen in der ⁢CDU und Kritik an digitalpolitik

Nach Darstellung Otts soll Wüsts Auftritt auch in der eigenen Bundestagsfraktion der CDU für Kopfschütteln sorgen. dort werde gefragt, auf welcher Grundlage aus Nordrhein-Westfalen heraus überhaupt Tipps an den Bund gegeben werden ‍sollen.

Ott ​verwies ​zudem auf Probleme bei der digitalisierung der‌ Landesverwaltung. ‌ein zentraler Abteilungsleiter für die Digitalisierung habe sein Amt niedergelegt,⁤ weil er mit der ​Landesregierung nicht vorangekommen sei.​ Dies‌ wertete Ott als⁣ politischen offenbarungseid.

Rolle des grünen Koalitionspartners

Ott kritisierte darüber ‌hinaus, dass niemand vom grünen koalitionspartner​ der schwarz-grünen Landesregierung⁤ in nordrhein-Westfalen an der ⁣Berliner ‍Konferenz⁢ teilnehme. Dies⁣ lasse‌ aus seiner Sicht Rückschlüsse auf die Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit ⁢der Veranstaltung zu.

Nach Einschätzung des Oppositionsführers bleibt Wüst ‌in Nordrhein-Westfalen hinter den Erwartungen zurück,‌ während er in​ Berlin öffentlich auftrete. Die ⁤Menschen im Land bräuchten jedoch einen‍ Ministerpräsidenten, der Ergebnisse vorlege, erklärte Ott.

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