SPD fordert „Aktiv-Pension“ für Beamte

Justizvollzugsbeamter (Archiv)

Die SPD fordert parallel zur geplanten Aktivrente einen vergleichbaren Anreiz auch für Bundesbeamte

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SPD fordert anreize für längere Lebensarbeitszeit von Bundesbeamten

Die SPD-Bundestagsfraktion spricht sich dafür aus,parallel zur geplanten Aktivrente auch für Bundesbeamte zusätzliche Anreize zu schaffen,länger im Dienst zu bleiben. Vorbild ist eine „Aktiv-Pension“, die Bayerns Ministerpräsident Markus Söder für Bayern angekündigt hatte.

Vorschlag für erweiterung der Dienstzeit über Pensionsgrenze hinaus

Äußerungen von SPD-Fraktionsvize Sonja Eichwede

„Ich kann der Idee einiges abgewinnen“, sagte SPD-Fraktionsvize Sonja Eichwede dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Bundesbeamte könnten zwar bereits heute über die reguläre Pensionsgrenze hinaus im dienst bleiben, so Eichwede. Dies gelte jedoch nur in eng begrenzten Ausnahmefällen.

Die Bundesregierung solle daher „eine Ausweitung dieser Möglichkeit, ähnlich dem Modell einer Aktivrente, im Rahmen der geplanten Reform des öffentlichen Dienstrechts prüfen“. Ein Ergebnis könnte nach ihren worten eine „Win-win-Situation“ sein, die sowohl die Wünsche von Beamten berücksichtige als auch die Verwaltung stärke.

Stand der Pläne zur Aktiv-Pension in Bayern

In Bayern sind die Pläne für die Aktiv-Pension nach angaben des bayerischen Finanzministeriums noch nicht weit gediehen. Wie das Ministerium dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) mitteilte, würden die Regelungen nun „konzeptionell erstellt und ausgearbeitet“.

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