SPD appelliert an Unions-Abweichler

Johannes Winkel und Vivian Tauschwitz am 02.12.2025

Die SPD ruft mögliche Abweichler in der Union beim Rentenpaket auf, ihre Entscheidung zu überdenken. Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese verwies in der „Rheinischen Post" darauf, dass in der Vergangenheit auch sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete bei Beschlüssen wie der Aussetzung des Familiennachzugs große Bedenken gehabt hätten

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SPD appelliert an mögliche Abweichler in der Union beim Rentenpaket

Die SPD hat mögliche abweichende Abgeordnete in der Unionsfraktion aufgefordert, ihre Haltung zum geplanten Rentenpaket zu überdenken. Hintergrund ist die für Freitag vorgesehene Abstimmung im Bundestag.

Verweis auf frühere Abstimmungen der SPD

Parlamentsgeschäftsführer Dirk wiese erinnerte in der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe) an frühere Entscheidungen der SPD-Bundestagsfraktion. „In der Vergangenheit hatten auch sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete mit Beschlüssen schon große Bauchschmerzen, wie bei der aussetzung des Familiennachzugs“, sagte Wiese.„Trotzdem hat die fraktion im entscheidenden Moment gestanden – eben aus dieser Verantwortung heraus. Das Gleiche erwarte ich von der Unionsfraktion.“

Position der SPD zum Rentenpaket

Wiese betonte, die SPD stehe „geschlossen hinter dem Rentenpaket“. Man sei fest davon überzeugt, „dass es richtig ist, die Renten stabil zu halten“. Zugleich wisse man, „dass es unabdingbar ist, neben dem Rentenpaket mit seinen sechs Teilen grundlegende Strukturreformen anzugehen, um die Rente langfristig zu sichern“.

Vorgehen der Unionsfraktion vor der Abstimmung

Die Unionsabgeordneten, die am Freitag bei der Abstimmung über das Rentenpaket im Bundestag mit Nein stimmen wollen, sollen sich bis heute, 12 Uhr, bei der Fraktionsspitze von CDU/CSU melden.

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