Sozialstaat: Linke nennt Vorschläge „spürbare Verschlechterung“

Jobcenter (Archiv)

Die Linken-Chefin Ines Schwerdtner kritisiert die Empfehlungen der Kommission zur Sozialstaatsreform als "Angriff auf den Sozialstaat". Laut "Rheinischer Post" sagte sie, das Vorhaben von Bärbel Bas betreffe mehr Menschen als Hartz IV

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Linke kritisiert Sozialstaatsreform

Die Linken-Chefin Ines Schwerdtner hat die Empfehlungen der Kommission zur Sozialstaatsreform als „Angriff auf den Sozialstaat“ bezeichnet. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ äußerte sie, dass das Vorhaben von Bärbel Bas mehr Menschen betreffe als Hartz IV.Schwerdtner warnte vor einer massiven Ausweitung sozialer Abwertung.

Kritik an Zusammenführung von Sozialleistungen

Die Linke kritisiert insbesondere die geplante Zusammenführung von Leistungen wie Kinderzuschlag und Wohngeld in ein einziges Sozialleistungssystem. Schwerdtner erklärte, dass Hunderttausende Haushalte mit Kinderzuschlag und mehr als eine Million Wohngeld-Haushalte künftig in Jobcenter oder Sozialämter gedrängt würden. Dies würde über zwei Millionen Menschen zusätzlich in die Grundsicherung bringen. sie betonte, dass die Reform für viele Menschen eine spürbare Verschlechterung bedeute und eine weitere Demütigung darstelle.

grüne unterstützen Reformvorschläge

Im Gegensatz dazu begrüßte Grünen-Chef felix Banaszak die Vorschläge der Sozialstaatskommission.Er sicherte der Koalition Gesprächsbereitschaft über eine mögliche Grundgesetzänderung zu. banaszak betonte, dass der Sozialstaat dringend ein Update benötige, um ineffiziente Strukturen zu beseitigen. Die empfehlungen der Kommission hätten die richtige Stoßrichtung, da sie Anliegen für ein modernes und bürgerfreundliches System aufgriffen.

Forderung nach Umsetzung

Banaszak forderte, dass die Vorschläge nicht in der Schublade landen sollten. Er hoffe,dass die Bundesregierung die Kraft finde,die Reform umzusetzen. Ziel sei es, den Sozialstaat einfacher, schneller und verständlicher zu gestalten, ohne bei der sozialen Sicherheit Abstriche zu machen. Er betonte, dass für die Reform auch Änderungen des Grundgesetzes notwendig sein könnten und die Grünen bereit seien, sich konstruktiv in die Beratungen einzubringen.

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