Söder fordert mehr Finanzhilfe des Bundes für Berlin

Dachterrasse in Berlin mit Blick auf den Berliner Fernsehturm (Archiv)

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert, der Bund solle mehr Kosten für Berlin tragen und die Lasten der Geberländer im Länderfinanzausgleich senken. Berlin sei das mit Abstand größte Nehmerland, sagte Söder der „Bild

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Streit um Länderfinanzausgleich: Söder fordert stärkere Bundesbeteiligung für Berlin

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert eine stärkere finanzielle Beteiligung des Bundes an den Kosten für den Stadtstaat Berlin.Im Gegenzug sollen nach seinen Vorstellungen die Lasten für die Geberländer im Länderfinanzausgleich sinken.

Forderung nach mehr Verantwortung des Bundes für die Hauptstadt

Söder bezeichnete Berlin als „das mit Abstand größte Nehmerland“. Der Bund müsse hier „deutlich mehr Verantwortung übernehmen“,sagte er der „Bild“ (Donnerstagsausgabe).Es könne nicht sein, „dass ausgerechnet die Länder für hauptstadtfunktionen zahlen müssen“. Die Bundeshauptstadt müsse „auch vom Bund mitfinanziert werden“.

Debatte über Neugliederung der Bundesländer

Vorschlag zur Zusammenlegung kleinerer Länder und Stadtstaaten

Söder erneuerte zudem seine Forderung, kleinere Bundesländer und Stadtstaaten in größeren Ländern aufgehen zu lassen. „Wir brauchen in ganz Deutschland leistungsstarke einheiten“, sagte er. Deshalb sollten kleinere Länder und Stadtstaaten „mit allen regionalen Besonderheiten neu sortiert“ werden, um „neue Stärke für unser ganzes Land“ zu entwickeln.

Kritik an Belastung der Geberländer

Nach den Worten Söders könne es nicht sein, „dass wenige Bundesländer alle anderen mitfinanzieren“. Der Länderfinanzausgleich lege „schonungslos alle Schwächen der Bundesländer offen“.

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