Politik Inland

Sicherheitsbehörden rüsten sich gegen Eskalation am 31. Oktober

Polizei (Archiv)

Nach Ausschreitungen in Frankreich bereiten sich deutsche Sicherheitsbehörden vor. <h3></h3> Bund und Länder beobachten die Lage "aufmerksam

Toyota Scheidt

Nach den gewalttätigen Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich intensivieren‍ die deutschen Sicherheitsbehörden ihre⁣ Vorbereitungen auf mögliche⁤ Nachahmer.

lage und Zusammenarbeit

Die Sicherheitsbehörden von Bund und ⁣Ländern beobachteten⁣ die Lage „aufmerksam“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Mittwoch der dts​ Nachrichtenagentur. Es‍ gebe auch einen engen Austausch,‍ beispielsweise im Gemeinsamen‌ Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum (GETZ). „Da werden Gefährdungsbewertungen laufend vorgenommen und zwar auch in enger Abstimmung mit unseren Partnern,also zum Beispiel Frankreich‌ und Italien.“

Überwachung und amtshilfe

Der Verfassungsschutz verstärke zum Beispiel ​die Beobachtung „einschlägiger Internetseiten‌ und Social-Media-Kanäle“. Dort könnten Aufrufe oder Ähnliches für gewaltsame Proteste oder gewaltsame Ausschreitungen verbreitet werden. ​“Und wenn der bedarf dann bestehen sollte, ​dann unterstützt die bundespolizei wie‍ üblich auch die Länderpolizei im Rahmen der Amtshilfe.“ Personen, die gegebenenfalls zur Teilnahme an Ausschreitungen nach​ Deutschland einreisen möchten, sollen​ zudem von der Bundespolizei⁤ direkt schon‍ an der Grenze zurückgewiesen werden.

Hintergrund

Hintergrund sind für den 31. Oktober angekündigte Proteste, zu ‌denen die Initiative „Gen Z steht auf“ aufgerufen hat – unter anderem ​in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt und München. Es wird befürchtet, dass diese Demos wie in frankreich eskalieren könnten.

Huk Coburg - Michael Ungelenk

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