Reaktion der Deutschen Bahn auf Wintereinbruch
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat angekündigt, dass die Deutsche Bahn ihren Umgang mit dem jüngsten Wintereinbruch überprüfen wird. Der Minister erklärte der „Rheinischen Post" (Montagsausgabe), das Unternehmen werde den Ablauf und die Reaktionen auf die Wetterlage auf den Prüfstand stellen.Folgen des Wintereinbruchs für Reisende
Schnieder erklärte, nicht alle Fahrgäste hätten ihre Reise absagen können und seien teilweise sehr lange unterwegs gewesen. Der massive Wintereinbruch habe zu zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen geführt, sagte der BundesverkehrsministerBahn kündigt Überprüfung des Umgangs mit Wintereinbruch an
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat angekündigt, dass die Deutsche Bahn ihren Umgang mit dem jüngsten Wintereinbruch überprüfen wird.Anlass sind zahlreiche Zugausfälle und Verspätungen infolge der extremen Wetterlage.
Aussagen von Bundesverkehrsminister Schnieder
Schnieder sagte der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe), nicht alle Fahrgäste hätten ihre Reise absagen können und seien teilweise sehr lange unterwegs gewesen, weil der massive Wintereinbruch zu vielen Zugausfällen und Verspätungen geführt habe. Die Bahn werde analysieren, wo die abläufe besonders gut funktioniert hätten und wo es Verbesserungsbedarf gebe, um Prozesse weiter zu optimieren.
Der Minister betonte zugleich, dass bei solchen extremen Wetterlagen kein planbarer Normalbetrieb möglich sei und immer wieder neu reagiert werden müsse. Durch die frühzeitige bundesweite Kulanzregelung der Bahn hätten viele Reisende ihre Fahrt verschieben können.
Schnieder sprach von einer herausfordernden Wetterlage. Er wolle sich bei allen Mitarbeitern der Deutschen Bahn für ihren „außergewöhnlichen Einsatz“ bedanken. Tausende Beschäftigte seien ununterbrochen im Einsatz gewesen, um Strecken wieder befahrbar zu machen und Bahnsteige von Schneemengen zu befreien.
Krisenmanagement der Deutschen Bahn
Bewertung durch bahnchefin Evelyn Palla
Bahnchefin Evelyn Palla verteidigte das Krisenmanagement des Konzerns. Die Lage sei „sehr dynamisch“ gewesen, sagte sie am Sonntag im Hauptbahnhof Hannover. Weitreichende Schneeverwehungen hätten das Unternehmen immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Strecken,die bereits frei gewesen seien,seien danach erneut nicht passierbar gewesen.Sicherheit stehe bei solchen Großwetterlagen immer an erster Stelle. Es sei gelungen, dass kein Zug auf freier Strecke liegen geblieben sei, so Palla.
Vorbereitung auf extreme Wetterlagen
Grundsätzlich sei die Deutsche Bahn nach Angaben der Bahnchefin immer „bestmöglich“ auf solche Wetterlagen vorbereitet. Es gebe jedoch Unbekannte. Es sei schwer zu prognostizieren, in welcher Intensität und an welchen Streckenabschnitten oder in welchen Bahnhöfen das Unternehmen tatsächlich vom Wetter betroffen sei.










