Bundeswirtschaftsministerin kritisiert arbeitsvolumen
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat die geringe Anzahl der Arbeitsstunden in Deutschland im Vergleich zu anderen OECD-Staaten kritisiert. In einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ betonte sie, dass das gesamte Arbeitsvolumen über das Jahr hinweg geringer sei.
Produktivität und Arbeitszeit
Reiche stellte klar, dass die Produktivität der deutschen Beschäftigten pro Stunde nicht das Problem sei. Vielmehr sei die Gesamtzahl der geleisteten Stunden zu niedrig, was Wachstumschancen verschenke.
Forderungen zur Erhöhung des Arbeitsvolumens
Die Ministerin forderte,das Arbeitsvolumen nicht nur durch die Teilzeit-Debatte zu erhöhen. Sie schlug vor, nach der altersgrenze länger zu arbeiten, die Wochenarbeitszeit zu flexibilisieren und Mehrarbeit steuerlich attraktiver zu gestalten. Derzeit sei Mehrarbeit häufig unattraktiv, was Chancen vergebe.
Reformen für Wettbewerbsfähigkeit
reiche betonte die Notwendigkeit von Reformen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Sie forderte in diesem Jahr einen größeren Aufschlag, um Wachstum zu fördern.











