Rechnungshof rügt zögerliche Nachverfolgung von Corona-Testbetrug

Corona-Teststation (Archiv)

<h3>Bundesrechnungshof kritisiert langsame Aufklärung bei Corona-Testbetrug</h3> Der Bundesrechnungshof bemängelt die schleppende Rückforderung von Geldern nach mutmaßlichem Betrug in Corona-Testzentren

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Bundesrechnungshof ‌kritisiert ​Nachverfolgung von‍ Corona-Testbetrug

Der ‌Bundesrechnungshof ⁢hat die bisherigen Bemühungen ‌zur Rückgewinnung von Geldern, die dem Bund durch mutmaßlichen betrug ‌in Corona-Testzentren verloren gegangen sind, als enttäuschend bewertet. Das geht ‌aus einem Bericht hervor, der an den Bundestag übermittelt wurde.

Hohe Ausgaben und‌ Verdacht auf betrug

Bis März 2023 ⁤zahlte der Bund rund‍ acht Milliarden Euro ⁤an Betreiber von‌ Testzentren. Bereits frühzeitig gab es Hinweise darauf,dass ⁣in vielen Fällen mehr Tests abgerechnet wurden,als‌ tatsächlich⁢ durchgeführt worden waren.‍ Der Bericht des​ Bundesrechnungshofs spricht von zahlreichen Hinweisen auf Betrug.

Rückflüsse und offene Forderungen

Im vergangenen Jahr ‍flossen⁢ 27,8 Millionen‌ Euro an den Bund zurück. Die gesamten offenen Rückforderungen beliefen sich hingegen auf 375,2 Millionen ‍Euro.

Kritik ‌an Verzögerungen bei den Ländern

der Bundesrechnungshof bemängelt,⁢ dass ⁣von den für die‌ vertiefte Prüfung zuständigen Ländern nur sieben ihre Arbeit ⁢abgeschlossen haben. Neun Länder seien⁤ auch zwei Jahre nach der letzten​ Abrechnung noch mit der ‌Prüfung beschäftigt. Der ‍Bundesrechnungshof bezeichnet dies als unbefriedigend und⁣ fordert die betroffenen ⁤Länder zu ​einem zügigen Abschluss‌ der Prüfungen auf.

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