Pläne zu höherer Pendlerpauschale stoßen auf Kritik

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Marcel Fratzscher, Präsident des DIW, kritisiert die mögliche Erhöhung der Pendlerpauschale als ineffizient und sozial ungerecht

Kritik an geplanter Erhöhung der Pendlerpauschale

Der Präsident des Deutschen instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, äußerte sich kritisch zu einer möglichen Erhöhung der Pendlerpauschale angesichts hoher Benzinpreise. In der „Rheinischen Post“ erklärte Fratzscher,dass eine Erhöhung ein ineffizientes und teures Instrument sei,das soziale Ungleichheiten verschärfen könnte. Er betonte, dass die hohen Lebensmittelpreise für viele Menschen wichtiger seien als der Benzinpreis. Die Bundesregierung solle sich auf Einsparungen beim Energieverbrauch fossiler Energieträger konzentrieren und besonders bedürftige Menschen entlasten.

Stellungnahme der Deutschen Umwelthilfe

Auch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisierte die Überlegungen zur Erhöhung der Pendlerpauschale. Robin Kulpa,Leiter der Bereiche Verkehr und Luftreinhaltung bei der DUH,bezeichnete die Maßnahme als „Steuergeschenk für Besserverdienende“. Er wies darauf hin, dass Menschen mit einem Einkommen unter dem Steuerfreibetrag nicht von der Pendlerpauschale profitieren. Kulpa sprach sich für ein „bezahlbares Deutschlandticket für 29 Euro für die nächsten Monate“ aus und forderte die Einführung eines Tempolimits.

offenheit der bundesregierung

Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung zeigt sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) offen für eine spürbare Anhebung der Pendlerpauschale von derzeit 38 Cent auf bis zu 45 Cent je Kilometer.


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