Offiziell: Pistorius beendet Fregattenprojekt F126

Boris Pistorius am 23.06.2026

Das Bundesverteidigungsministerium hat das Fregattenprojekt F126 offiziell beendet

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Bundesverteidigungsministerium beendet Fregattenprojekt F126

Das Bundesverteidigungsministerium hat das Fregattenprojekt F126 offiziell beendet.⁣ Grund dafür sind erhebliche Verzögerungen, absehbare Kostensteigerungen und Risiken, die mit einem Wechsel des Generalunternehmers verbunden gewesen ⁢wären. Stattdessen plant das Ministerium ⁢den Kauf von acht⁤ MEKO-Fregatten, die hauptsächlich für⁢ die‍ U-Boot-Jagd vorgesehen sind.

Probleme mit dem ursprünglichen Generalunternehmer

Das Unternehmen Damen ⁤Schelde Naval Shipbuilding, ursprünglich als Generalunternehmer ⁢beauftragt, ‌konnte die​ vereinbarten zeitlichen‌ und ⁣finanziellen Rahmenbedingungen nicht einhalten. Die geplanten Kosten für sechs Fregatten des Typs F126 sollten sich auf rund zehn Milliarden Euro ⁣belaufen. ein Wechsel zu ⁣einem neuen Generalunternehmer hätte die Kosten ​laut ⁤Verteidigungsministerium auf über 18 Milliarden Euro erhöht. ‌Zudem hätte der Bund bei einem Wechsel auf mögliche Schadenersatzansprüche verzichten müssen.

Neue pläne mit MEKO-Fregatten

Der Inspekteur der Marine bestätigte, dass ⁢die MEKO A-200 DEU-Fregatten den Anforderungen der Deutschen Marine ​zur‌ U-Boot-Jagd gerecht werden und die Nato-Verpflichtungen erfüllen können. Der Beschaffungspreis für die‌ ersten vier fregatten würde, vorbehaltlich der billigung‌ des⁣ Haushaltsausschusses, rund 6,3 Milliarden Euro ​betragen. Es ⁤besteht eine Option für vier weitere⁣ Schiffe bis Ende 2026 für rund‍ 5,3 Milliarden Euro.

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