NRW-Landesdatenschützerin warnt vor Zentralisierung

Zwei Männer surfen im Internet (Archiv)
Anzeige Stadtwerke Friedrichsthal

Die Landesbeauftragte für Datenschutz in NRW, Bettina Gayk, widerspricht Plänen zur Abschaffung ihres Amtes. "Der Ministerpräsident hat hervorgehoben, dass das Vertrauen der Menschen in den Staat wichtig ist", sagte Gayk der "Rheinischen Post

Widerstand gegen Abschaffung des datenschutzamtes

Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit in Nordrhein-Westfalen, Bettina gayk, wehrt sich gegen Bestrebungen, ihr amt abzuschaffen. Sie betonte in der „Rheinischen Post“,dass das Vertrauen der Menschen in den Staat wichtig sei. Die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern trügen dazu bei, indem sie zu guter Datenverarbeitungspraxis und verfassungsgemäßer Gesetzgebung beraten und bei Grundrechtsverletzungen eingreifen.

Anstieg der Eingaben

Im vergangenen Jahr verzeichnete das Amt über 18.000 Eingaben, ein Anstieg von über 60 Prozent bei Beschwerden über Datenschutzverstöße im vergleich zu 2024. Die Eingaben umfassen Beschwerden, beratungsanfragen und meldungen von Datenpannen.

Datenschutz und Sicherheit

Gayk warnte davor, den Datenschutz als Hindernis für Sicherheit darzustellen.Sicherheitsbehörden sollten notwendige befugnisse erhalten,diese aber verhältnismäßig nutzen. eine präzise gesetzliche Beschreibung sei erforderlich, um die Grenzen dieser Befugnisse festzulegen.

Rechtsstaat und Machtbegrenzung

Ein Rechtsstaat zeichne sich durch klare Regeln für die Ausübung von Macht aus. Insbesondere die Befugnisse von Sicherheitsbehörden müssten klar definiert sein, um Unsicherheit zu vermeiden.Gayk kritisierte, dass ihre Hinweise zur Eingrenzung neuer Befugnisse in der jüngsten Gesetzgebung weitgehend ignoriert wurden.


Toyota Scheidt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen