Merz strebt vertiefung der Beziehungen zu Indien an
Bundeskanzler Friedrich merz (CDU) will die bilateralen Beziehungen zu Indien deutlich ausbauen. Daran habe Deutschland ein „fundamentales Interesse“, sagte er am Montag nach einem Treffen mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi in Ahmedabad im Bundesstaat Gujarat.
Indien als „Wunschpartner“ für Deutschland
merz betonte, Europa und die transatlantischen Beziehungen blieben für Deutschland wichtig. Gleichzeitig sei es notwendig, „ein weiteres, ein größeres Netz an Partnerschaften“ zu knüpfen, „und zwar schnell und mit langem Atem zugleich“. Indien sei in diesem Zusammenhang ein „Wunschpartner“ für Deutschland.
Als Beispiele nannte der Kanzler die verteidigungspolitische Zusammenarbeit, den Ausbau der zivilen wirtschaftlichen Beziehungen sowie die Kooperation in zentralen Bereichen wie kritische Mineralien und künstliche Intelligenz.
Gemeinsame werte als Grundlage der Partnerschaft
„Die Voraussetzungen für unsere erneuerte und vertiefte Partnerschaft,sie könnten kaum besser sein als gegenwärtig“,sagte Merz. Deutschland sei der einwohnerstärkste und wirtschaftlich stärkste Staat der Europäischen Union,Indien die größte Demokratie der Welt. Beide Länder verbinde grundlegende werte.
Erste große Asienreise von Merz führt nach Indien
Der Besuch in Indien ist die erste große Asienreise von Merz im Rahmen seiner Kanzlerschaft. Es gilt als Signal, dass er diese Reise in Indien und nicht in China absolviert.











