Linke bestätigt Deal mit der Union bei Kanzlerwahl

Olaf Scholz gratuliert Friedrich Merz nach der Kanzlerwahl (Archiv)

<h3>Bestätigung eines Abkommens bei Kanzlerwahl</h3> Linken-Chefin Ines Schwerdtner hat bestätigt, dass es im Mai eine Vereinbarung mit der Union gab, um einen zweiten Wahlgang bei der Kanzlerwahl zu ermöglichen. Im ZDF-Sommerinterview erklärte sie, CDU-Abgeordnete hätten die Linke gebeten, entsprechend abzustimmen

Gevita Tagesresidenz

Bestätigung⁣ einer Vereinbarung zwischen ⁢Linke ‌und Union ⁣bei Kanzlerwahl

Linken-Chefin Ines Schwerdtner⁢ hat bestätigt,dass es im Mai eine Vereinbarung mit‍ der Union gab,um einen zweiten​ Wahlgang bei‍ der Kanzlerwahl zu ermöglichen. Im ZDF-Sommerinterview erklärte Schwerdtner, CDU-Abgeordnete hätten​ die Linke gebeten, bei der ⁤Abstimmung mitzuwirken.‍ Die Union habe der Linken⁢ im Gegenzug Zugeständnisse gemacht, die nun eingefordert‍ würden.

Zusammenarbeit ⁢bei⁤ künftigen entscheidungen

Schwerdtner betonte, dass die Union ⁢bei zukünftigen Entscheidungen, ‌die⁣ eine Zweidrittelmehrheit erfordern, mit der Linken ⁤sprechen⁢ müsse. Dies betreffe unter anderem die Wahl von Bundesverfassungsrichtern‍ und die ​Reform der⁢ Schuldenbremse. Sie forderte,‍ dass die CDU trotz bestehender Unvereinbarkeitsbeschlüsse mit der Linken zusammenarbeiten müsse, um regierungsfähig zu​ bleiben.

Einbindung der Linken bei Richterwahl

nach der gescheiterten Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf als ⁢Verfassungsrichterin ⁢erwartet Schwerdtner, dass Union und SPD ​einen neuen Kandidaten vorschlagen und die Linke​ in die Gespräche einbeziehen.

Forderung‌ nach Untersuchungsausschuss

Darüber hinaus forderte Schwerdtner einen Untersuchungsausschuss gegen⁣ den ehemaligen Gesundheitsminister ⁤Jens Spahn⁣ (CDU) wegen‌ der Maskenbeschaffung während der Corona-Pandemie. ⁢sie wies darauf hin, ⁢dass⁤ Linke ‌und Grüne hierfür auf ​die Unterstützung von ‌SPD- oder CDU-Abgeordneten angewiesen seien, ⁣um ⁢eine Einbindung der AfD zu vermeiden.

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