Wolfgang Kubicki strebt Parteivorsitz der FDP an
der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki hat angekündigt, im Falle seiner Wahl zum Parteichef Wahlergebnisse über zehn Prozent anzustreben.In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ erklärte Kubicki, dass er die FDP nach einem Jahr der Bedeutungslosigkeit zunächst wieder in die Nähe von fünf Prozent bringen wolle.
Aktuelle Umfragen und Ziele
Kubicki betonte, dass die Partei in den Umfragen bereits leicht zulege, dies jedoch noch kein „Kubicki-Effekt“ sei. Dieser beginne bei sechs prozent. sein Anspruch gehe jedoch darüber hinaus,da die FDP bei den Bundestagswahlen 2017 und 2021 10,7 und 11,4 Prozent erreicht habe. Ein geringerer Anspruch sei für ihn nicht akzeptabel.
Kandidatur und Parteizukunft
Kubicki kandidiert auf dem Parteitag Ende Mai für ein Jahr als Vorsitzender. Er erklärte, dass sich am Ende dieses Jahres zeigen werde, ob es gelungen sei, die FDP aus der Bedeutungslosigkeit herauszuführen. Sollte die Partei in den Umfragen weiterhin bei zwei Prozent stehen, könne auch er nicht mehr helfen. Er sieht sich nicht als Zukunft der FDP, möchte jedoch, dass die Partei eine Zukunft hat.
Kritik an Konkurrent Henning Höne
Kubicki äußerte Zweifel an der Bekanntheit seines Konkurrenten Henning Höne, um die FDP auf Bundesebene wieder präsent zu machen. er schlug vor, Höne im Falle seiner Wahl als Stellvertreter zu arbeiten. Kubicki betonte die Notwendigkeit der Wahrnehmbarkeit der Partei, um Menschen zu erreichen.
Externe Unterstützung und abgrenzung zur afd
Kubicki plant, externe Persönlichkeiten für die Partei zu gewinnen und befindet sich bereits in Gesprächen. Mit der AfD will er diskutieren,jedoch nicht zusammenarbeiten. Er sprach sich für eine harte politische Abgrenzung zur AfD aus, ohne sie auszugrenzen.Kubicki kritisierte die AfD in mehreren Punkten und bezeichnete sie als nicht koalitionsfähig.



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