Krisenstab der Bundesregierung berät zur Lage in Venezuela
Am Samstag ist im Auswärtigen Amt in Berlin der Krisenstab der Bundesregierung zur Lage in Venezuela zusammengetreten.Das teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Nachmittag der dts Nachrichtenagentur mit.
Enge Abstimmung mit Botschaft in Caracas
Das Auswärtige Amt steht nach Angaben der Sprecherin im engen Kontakt mit der deutschen Botschaft in Caracas. Die Bundesregierung beobachte die Lage im Land weiter mit Sorge, fortlaufend und sehr genau. zudem stehe man im engen Austausch mit internationalen Partnern.Die Sprecherin rief alle Beteiligten dazu auf, nichts zu unternehmen, was zu einer weiteren Zuspitzung der Lage in Venezuela führen könnte, und Wege zu einer politischen Beilegung zu suchen. Völkerrechtliche Normen seien einzuhalten. Die Unterstützung für das venezolanische Volk bleibe bestehen.Die Venezolaner verdienten eine friedliche und demokratische Zukunft, sagte die Sprecherin.
Auswärtiges Amt verschärft Reisewarnung für Venezuela
Gleichzeitig hat das Auswärtige Amt seine Reisewarnung für Venezuela deutlich verschärft. Bisher wurde nur vor Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien gewarnt, für andere Landesteile wurde lediglich von Reisen abgeraten.
Seit Samstagnachmittag gilt nun eine vollständige Reisewarnung für das gesamte Staatsgebiet von Venezuela.










