Kretschmer sieht Osten bei Rüstungsaufträgen benachteiligt

Michael Kretschmer (Archiv)

<h3>Kritik an ungleicher Verteilung von Rüstungsaufträgen</h3> Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht den Osten bei Investitionen in die Landesverteidigung benachteiligt. Im Gespräch mit dem "Tagesspiegel" erklärte Kretschmer, dass derzeit ein großes Konjunkturprogramm für die Rüstungsindustrie stattfinde, bisher jedoch fast ausschließlich im Westen Deutschlands. Sachsen geht damit als erstes ostdeutsches Bundesland auf Konfrontationskurs zur Bundesregierung

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Sachsen fordert mehr Rüstungsaufträge für den Osten

Im Ringen um milliardenschwere Investitionen für die Landesverteidigung geht Sachsen als erstes ostdeutsches Bundesland auf Konfrontationskurs zur Bundesregierung.

Kritik an ungleicher Verteilung

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) erklärte gegenüber dem „Tagesspiegel“, dass derzeit ein großes Konjunkturprogramm für die Rüstungsindustrie laufe, bisher jedoch fast ausschließlich im Westen deutschlands. Dies sorge für Unmut in der ostdeutschen Wirtschaft. Kretschmer forderte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) auf,dafür zu sorgen,dass ein substanzieller Teil der Aufträge auch in den Osten vergeben werde.

Warnung vor verlagerung der Luftfahrtmesse

Kretschmer warnte zudem davor,die Luftfahrtmesse ILA aus der Hauptstadtregion zu verlagern. Nach seinen Angaben habe er aus der Bundesregierung erfahren, dass Verteidigungsminister Pistorius die ILA von Berlin zurück nach Hannover holen wolle. Kretschmer betonte, dies wäre eine massive Schwächung des Ostens.

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