Koalition einigt sich auf festen Herstellerrabatt für Pharma

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Die Bundesregierung zieht umstrittenen Sparplan für die gesetzliche Krankenversicherung zurück

Toyota Scheidt

Rückzieher bei Sparplänen für die gesetzliche Krankenversicherung

Die Bundesregierung zieht einen umstrittenen Sparplan für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zurück. Das berichtet das „Handelsblatt“. Anstelle eines jährlich neu berechneten Herstellerabschlags für Pharmaunternehmen plant die koalition nun die Einführung eines festen Rabatts.

Planungssicherheit für die pharmabranche

Mit dieser Entscheidung schafft die Regierung die von der branche geforderte Planungssicherheit. Dennoch ist Berlin nicht bereit, die Pharmabranche generell von neuen Belastungen zu befreien.

Erhöhung des Herstellerabschlags

Um die Sparziele der GKV zu erreichen, sollen die Unternehmen stärker belastet werden. Der derzeitige Rabatt von sieben Prozent auf patentgeschützte Arzneimittel soll auf 15,5 Prozent erhöht werden, wie aus Koalitionskreisen zu hören ist.

Kritik aus der Pharmabranche

Es bleibt fraglich, ob die Reaktion der bundesregierung ausreicht. Mehrere pharmaunternehmen,darunter Boehringer Ingelheim und Eli Lilly,hatten angekündigt,Investitionen in Deutschland zu überdenken. Auch der feste, aber erhöhte Herstellerrabatt stößt auf Kritik. Das Thema soll im Koalitionsausschuss um Kanzler Friedrich Merz (CDU) besprochen werden. Eine Kopplung des Herstellerabschlags an eine „Standortkomponente“ könnte Teil der Lösung sein.

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