Offenheit für Änderungen bei der Altersvorsorge
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zeigt sich kurz vor der Anhörung im bundestag offen für Änderungen am Gesetz zur Reform der Altersvorsorge.“Wir wollen die Kosten klar begrenzen“, sagte Klingbeil der „Welt am Sonntag“. Für das Standardprodukt sei ein Kostendeckel vorgesehen, dessen genaue Höhe noch diskutiert werde.
Wahlfreiheit und Transparenz
Klingbeil betonte, dass mehr Wahlfreiheit und Transparenz den Wettbewerb stärken und zu niedrigeren Kosten führen sollen. Dies solle die private Altersvorsorge zu einer besseren Ergänzung zur gesetzlichen Rente machen. Die anhörung im Bundestag ist für Montag geplant.
Gesetzentwurf und Widerstand
Der Gesetzentwurf aus dem Bundesfinanzministerium sieht einen Kostendeckel von 1,5 Prozent für das Standardprodukt vor. Verbraucherschützer und der Bundesrat kritisieren diese Höhe. Der Bundesrat fordert einen niedrigeren Deckel, um ein verbraucherfreundliches und attraktives Standardprodukt zu gewährleisten.
Ziele der Reform
Ziel der Reform ist es,die private Altersvorsorge neu aufzustellen. Der Entwurf sieht vor, dass Sparer in gemanagte Fonds, ETFs und Staatsanleihen investieren können. Der Staat bezuschusst die ersten 1.200 Euro mit 30 Cent pro eingezahltem Euro und weitere 600 euro jährlich mit 20 Cent pro Euro.











