Klimaunion hält Heizungsgesetz für verfassungswidrig

Ausbau einer alten Gasheizung (Archiv)

Die CDU-nahe "Klimaunion" kritisiert das neue Heizungsgesetz der Koalition als verfassungswidrig. Ein Gutachten im Auftrag des Vereins, über das die FAZ berichtet, soll dies belegen

Gevita Tagesresidenz

Kritik am neuen Heizungsgesetz

die CDU-nahe „Klimaunion“‍ kritisiert das neue Heizungsgesetz der Koalition ​als verfassungswidrig. Ein Gutachten im Auftrag des Vereins, über das die‍ FAZ berichtet, soll dies belegen.

Inhalt des Gutachtens

Das Gutachten bemängelt,dass ‍das Gesetz die unbegrenzte Nutzung fossiler Heizungen über das Jahr 2045 hinaus erlaubt. Bis dahin strebt Deutschland die Klimaneutralität an. Die „Bio-treppe“, eine stufenweise Beimischung von klimafreundlichen Gasen wie Wasserstoff ⁢oder Biogas, ändere laut Gutachten nichts an der unbegrenzten Nutzung ⁤fossiler Heizungen. Zudem fehle ein verpflichtender Pfad ‍für die Quote der „grünen“ Gase. dies verstoße gegen die ⁢Rechtsprechung im Klimaschutzurteil des ‌Bundesverfassungsgerichts.

Empfehlungen des Gutachtens

Das Gutachten empfiehlt, ein gesetzlich festgesetztes Betriebsende für fossile Heizungen zum 31. dezember 2044 einzuführen, um das Gesetz verfassungsgemäß zu gestalten.

Hintergrund

Das Gesetz ‌wurde in ⁢der vergangenen Woche von Wirtschaftsministerin ‍Katherina Reiche (CDU) und Bauministerin verena⁣ Hubertz (SPD) dem Kabinett vorgelegt und dort beschlossen.

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