Kiesewetter und Melnyk beklagen geringes Ukraine-Engagement bei MSC

Münchner Sicherheitskonferenz am 13.02.2026
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Kiews UN-Botschafter Andrij Melnyk und CDU-Politiker Roderich Kiesewetter kritisieren fehlende Zusagen für die Ukraine bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Kiesewetter bemängelte im "Tagesspiegel", dass wesentliche Aussagen, auch die des Bundeskanzlers, sich auf geopolitische Analysen beschränkten

Kritik an Münchner Sicherheitskonferenz

Kiews UN-Botschafter⁢ Andrij‍ Melnyk und der CDU-Außenpolitiker Roderich ‍Kiesewetter äußerten scharfe Kritik an der Münchner Sicherheitskonferenz. Sie bemängelten das⁣ Fehlen konkreter Zusagen für ‌die Ukraine.

Fehlende Zusagen‍ und Analysen

Roderich Kiesewetter sagte dem „Tagesspiegel“, dass wesentliche Aussagen, auch ‌die des bundeskanzlers, sich⁢ auf die Analyze des geopolitischen Umbruchs​ beschränkten.⁤ Europa​ fehle⁣ weiterhin ein​ gemeinsames ⁤Ziel zur Unterstützung der ⁣Ukraine sowie ein Handlungsplan für die künftige europäische Sicherheitsarchitektur.

Keine‍ konkreten Maßnahmen

Kiesewetter kritisierte, ‍dass keine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern angekündigt⁤ wurde ⁣und Russland nicht zur Anerkennung des​ Existenzrechts seiner Nachbarstaaten aufgefordert wurde. Die ‌Beiträge der westlichen Staaten seien von „Hybris“ geprägt gewesen und ⁣ohne konsequente⁣ Handlungsvorgaben geblieben.

Warnung vor Verlängerung des Krieges

Andrij Melnyk beklagte, dass die entscheidende Frage unbeantwortet blieb: Welche militärischen Maßnahmen die EU‍ und ⁤Deutschland ergreifen müssten, um die Kriegsdynamik zu verändern und Russland ‌zum ⁤Frieden zu zwingen.⁣ Er warnte, dass ein „de-facto-Weiter-so-Kurs Europas“ den Krieg um Jahre‌ verlängern könnte.


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