JU fordert Ausgliederung der GKV-Kosten für Bürgergeldempfänger

Johannes Winkel (Archiv)

<h3>Forderung nach Ausgliederung der Gesundheitskosten</h3> Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, hat gefordert, die Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern aus der gesetzlichen Krankenversicherung auszugliedern. "Wir müssen es wieder schaffen, dass die Gesundheitskosten der Bürgergeldempfänger nicht von den Beitragszahlern gezahlt werden, sondern vom Staat, von der Allgemeinheit", sagte er dem Nachrichtensender "Welt

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Forderung nach Reform der Gesundheitskostenfinanzierung

Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, fordert die Ausgliederung der Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern aus der gesetzlichen Krankenversicherung. Er äußerte gegenüber dem Nachrichtensender „Welt“, dass die Kosten nicht von den beitragszahlern, sondern vom Staat getragen werden sollten. Winkel warnte vor einem Akzeptanzproblem bei der Gesundheitsreform,falls das Thema nicht gelöst werde.

Kritik am aktuellen Finanzierungsmodell

Winkel kritisierte, dass Bürgergeldempfänger, die keine Beiträge zahlen, gesetzlich krankenversichert sind, ohne dass der Staat die Kosten übernimmt. Dies sei unfair gegenüber den Beitragszahlern.Er betonte, dass die Kosten von der Allgemeinheit getragen werden sollten.

Stellungnahme zur Beitragsbemessungsgrenze

Winkel äußerte sich auch kritisch zur geplanten Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze durch Familienministerin Nina Warken (CDU). Er forderte eine Ausgabenreform statt einer Einnahmenreform und betonte, dass Deutschland genug Geld habe, das jedoch ungerecht und ineffizient verteilt sei. Die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze sei nicht Teil der Vorschläge der kommission gewesen.

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