Kritik an geplanter Gesundheitsabgabe der SPD
Die geplante Gesundheitsabgabe der SPD auf Kapitaleinkünfte stößt weiterhin auf Kritik. Michael Hüther,chef des Instituts der deutschen Wirtschaft,äußerte in der „Rheinischen Post“,dass die gesetzliche Krankenversicherung kein Einnahmeproblem,sondern ein Ausgabenproblem habe. Er kritisierte Fehlanreize und Fehlsteuerungen im System.
Stellungnahme des GKV-Spitzenverbandes
Auch der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) äußerte Bedenken, obwohl die Kassen von der Abgabe profitieren würden. Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, betonte, dass in diesem Jahr täglich mehr als eine Milliarde Euro für die Versorgung der 75 Millionen gesetzlich Versicherten zur Verfügung stehe. Es sei wichtig, die Ausgabendynamik in den Griff zu bekommen, anstatt die Einnahmen zu erhöhen und die Versicherten weiter zu belasten.











