Gemeinsame Waffenproduktion mit Deutschland
Der israelische Außenminister Gideon Saar hält eine gemeinsame waffenproduktion mit Deutschland für möglich. Dies äußerte er in einem Interview mit der „welt“ während eines Besuchs in Berlin.saar erklärte, dass zwischen befreundeten Nationen die Möglichkeiten unbegrenzt seien.
Lieferung des Flugabwehrsystems Arrow 3
Israel hat kürzlich das flugabwehrsystem Arrow 3 an Deutschland geliefert, obwohl es selbst im Krieg ist und das System hätte nutzen können. Saar betonte, dass Israel auch unter Druck liefert. Auf die Frage nach der zeitweisen Einstellung deutscher Waffenlieferungen an Israel im vergangenen Jahr sagte Saar, dass man über die Gegenwart und Zukunft gesprochen habe.Seit dem Waffenstillstand im Gazastreifen im Oktober liefere Deutschland wieder wie gewohnt.
Waffenstillstand und Iran-Konflikt
Saar wollte sich nicht festlegen, wie lange der Waffenstillstand im Konflikt mit dem Iran anhalten könnte. Israel sei auf jede Situation vorbereitet und unterstütze die diplomatischen Bemühungen von US-Präsident trump. Saar forderte, dass der Iran sämtliches angereichertes Material aus dem Land schafft und kein Uran anreichert. Bisher sehe er keine Bereitschaft dazu.
Kritik an Europa und Beziehungen zu den Emiraten
Saar kritisierte, dass es Europa an geopolitischem Denken mangele. Der Iran sei nicht nur eine Gefahr für Israel, sondern auch für viele arabische Staaten, insbesondere die golfstaaten. Die Beziehungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten bezeichnete Saar als hervorragend. Er lobte die Emirate für den austausch ihrer Schulbücher, um keinen Hass gegen Juden zu schüren, und betonte die Fortschritte in der Normalisierung der beziehungen.



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