Infratest: Deutliche Verluste für CDU in NRW – AfD mit Rekordwert

Hendrik Wüst (Archiv)

Die CDU von Ministerpräsident Hendrik Wüst hat laut Infratest in Nordrhein-Westfalen erneut deutliche Verluste in der Wählergunst erlitten

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CDU und SPD verlieren in Nordrhein-Westfalen

In der aktuellen Umfrage von Infratest im Auftrag des WDR-Magazins „Westpol“ verzeichnet die CDU von Ministerpräsident Hendrik Wüst in Nordrhein-Westfalen erneut deutliche Verluste. Die Partei kommt auf 32 Prozent,drei Prozentpunkte weniger als im Februar.Im Oktober 2024 hatte die CDU noch 40 Prozent erreicht.

SPD und AfD gleichauf

Auch die SPD unter Jochen Ott verliert drei Prozentpunkte und erreicht 17 Prozent. Damit ist die SPD gleichauf mit der AfD, die um zwei Prozentpunkte zulegt und ebenfalls 17 Prozent erreicht. Die Grünen verbessern sich um zwei Prozentpunkte auf 15 Prozent. Die FDP erreicht erstmals seit April 2024 wieder fünf Prozent. Die Linke bleibt unverändert bei sechs Prozent.

Zufriedenheit mit der Landesregierung sinkt

die Zufriedenheit mit der Arbeit der Landesregierung hat nachgelassen. Nur noch 42 Prozent der Befragten sind zufrieden, während 53 Prozent unzufrieden sind.Die Arbeit von Ministerpräsident Wüst wird ebenfalls kritischer gesehen.

Wichtige politische Themen

Infrastruktur, ÖPNV und Verkehr sind für 31 Prozent der befragten das wichtigste politische Thema, gefolgt von Schule und Bildung mit 24 Prozent. Migration wird von 20 Prozent als wichtiges Problem genannt.

Wirtschaftliche Lage und Sorgen

Die wirtschaftliche Stimmung in NRW ist gedämpft. Nur 22 Prozent bewerten die Wirtschaftslage als gut. Die Sorge um den Arbeitsplatz nimmt zu, 16 Prozent der Erwerbstätigen äußern entsprechende Bedenken.

Bürokratieabbau und Sommerurlaub

Der Abbau von Bürokratie zeigt laut Umfrage kaum Fortschritte. Nur sechs Prozent sehen positive Entwicklungen. Die Preisentwicklung beeinflusst die Urlaubspläne vieler Menschen in NRW. 25 Prozent planen, günstiger zu verreisen oder ganz auf eine Reise zu verzichten.

Für den NRW-Trend wurden vom 22. bis 25. Juni insgesamt 1.139 Wahlberechtigte telefonisch und online befragt.

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