Grünen-Parteitag in Hannover geht weiter

Grünen-Parteitag am 29.11.2025

In Hannover wird am Samstag der Bundesparteitag der Grünen fortgesetzt. Am zweiten Sitzungstag befassen sich die Delegierten mit Klimaschutz und Energiepolitik

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Fortsetzung des Bundesparteitags ⁤der Grünen⁣ in Hannover

Am Samstag‍ wird in Hannover ​der⁤ Bundesparteitag der Grünen fortgesetzt. Am zweiten sitzungstag wollen sich die Delegierten‌ zunächst⁢ mit den Themen Klimaschutz und ‍Energiepolitik⁣ befassen. Im Mittelpunkt ​steht⁤ dabei die Frage, wie die Klimapolitik⁣ sozial ausgestaltet ⁣werden kann. Für den Abend ist⁢ eine Debatte zur Außenpolitik vorgesehen.Insbesondere beim Wehrdienst ‍und bei der Nahostpolitik werden kontroverse Diskussionen erwartet.

Kritik an der bundesregierung zum Auftakt

Am⁤ Vortag hatten⁢ die Grünen ihren‌ Parteitag‌ mit deutlicher Kritik​ an der schwarz-roten Bundesregierung eröffnet.Parteichefin Franziska Brantner warf ‍der Regierung vor, die deutsche⁣ Wirtschaft stagniere seit Jahren, während Milliardäre immer reicher würden und jedes vierte Kind in Armut ⁤aufwachse. Sie kritisierte zudem, die Bundesregierung zeige „jungen⁣ Menschen den Mittelfinger“, ​indem⁢ diese für Wahlgeschenke und​ Versäumnisse beim Klimaschutz zahlen müssten.

Forderungen zu rentenreform und Außenpolitik

Brantner forderte weitgehende Reformen ‌im Rentensystem und zeigte sich offen für Debatten über eine längere Lebensarbeitszeit. Es könne nicht sein, so Brantner, dass die Rechnung für ⁣den Konsum der älteren generation⁤ der nächsten Generation ausgestellt werde. Zudem verlangte sie‌ mehr Solidarität mit⁣ der ​Ukraine. US-Präsident Donald Trump kritisierte sie für⁢ dessen sogenannten ‌Friedensplan,den sie als „Verrat“ bezeichnete.

Aussagen von Co-Vorsitzendem Banaszak

Der Co-Vorsitzende der ​Grünen, ⁤Felix Banaszak, betonte die Notwendigkeit, das Vertrauen der⁤ Bürger ⁢zurückzugewinnen und ein⁢ klares Profil zu zeigen. Die Partei⁣ wolle sich ökologisch ambitioniert präsentieren und den Klimaschutz auf der politischen Agenda halten.

Beschlüsse zu Homöopathie und polizeikennzeichnung

Am Abend beschlossen die Delegierten, ⁤dass homöopathische Behandlungen nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden ⁢sollen. ⁢Zudem forderten sie eine Kennzeichnungspflicht⁣ für Polizisten.

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