Sorge um Sicherheitslage in Europa
In Deutschland wächst die Sorge, dass der Krieg im Nahen Osten Auswirkungen auf die Sicherheitslage in europa haben könnte. Marc Henrichmann, Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums der Geheimdienste, äußerte gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“, dass die Eskalation im Nahen Osten nicht nur die Region selbst betreffe. Das iranische Regime habe in der Vergangenheit gezeigt, dass es seinen Terror auch außerhalb der eigenen Grenzen austrage.
Bedrohung durch Schläferzellen
Henrichmann betonte, dass das iranische regime sich aktuell im Überlebenskampf befinde und Vergeltungsmaßnahmen durch iranische Schläferzellen in Europa nicht auszuschließen seien. Besonders israelische,jüdische und amerikanische Einrichtungen stünden im Fokus solcher bedrohungen. Schutzkonzepte müssten gegebenenfalls angepasst werden. „Wachsamkeit ist jetzt das Gebot der Stunde“, sagte Henrichmann, betonte jedoch, dass es wegen bestehender Schutzmaßnahmen keinen Grund zur Panik gebe.
Politische Entwicklungen im Iran
Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt sieht nach dem Tod von Ayatollah Khamenei eine Chance für eine Befreiung des Iran vom Mullah-Regime und eine demokratische Zukunft.Laut Hardt stehe das neue Führungstrio im Iran vor der Entscheidung,entweder im Kampf gegen die USA unterzugehen oder einen demokratischen Übergang zu ermöglichen. Er äußerte gegenüber der „Rheinischen Post“,dass die Tage des Regimes gezählt seien.
Perspektiven für den Iran
Hardt erklärte, dass US-Präsident Trump den Übergang dem iranischen Volk überlassen wolle, was eine Lehre aus Afghanistan und Irak sei. Der neue Iran könne ein Erfolgsmodell werden, wenn er alle Volksgruppen vertrete und die Unterstützung für Organisationen wie Hisbollah und Huthis einstelle. Hardt fügte hinzu, dass die Getöteten zu den radikalsten Antisemiten der Welt gehörten und Israel sowie das jüdische Volk vernichten wollten.











