Kritik an Abschiebeplänen
Der Dresdner Migrationsforscher Hans Vorländer äußert sich kritisch zu den Abschiebeplänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ erklärte Vorländer, dass ankündigungen, im großen Stil nach Syrien und Afghanistan abzuschieben, falsche Erwartungen wecken.
Hürden bei Abschiebungen
vorländer sieht bei den geplanten Abschiebungen zahlreiche Hürden. er betonte, dass in beiden Ländern Berichte über die Verfolgung von Gruppen, wie religiösen und ethnischen Minderheiten oder Frauen in Afghanistan, vorliegen. Die Frage, ob es sichere Zonen gibt, bleibt unklar.
Individuelle Hinderungsgründe
Der Wissenschaftler wies darauf hin, dass individuelle Hinderungsgründe für Abschiebungen existieren, über die Gerichte in Deutschland entscheiden. Bei kriminellen Personen stellt sich die Frage, ob sie in ihren Heimatländern ihre Haftstrafen absitzen oder freikommen. vorländer betonte, dass es einfacher sei, freiwillige Ausreisen zu ermöglichen.










