Manfred Weber distanziert sich von AfD
EVP-Chef Manfred Weber (CSU) hat sich deutlich von Vorwürfen einer Zusammenarbeit mit der AfD im Europaparlament abgegrenzt.“Die Brandmauer ist wichtig und sie steht“, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Weber betonte,dass die AfD gegen alles stehe,wofür er politisch kämpfe.
Keine Zusammenarbeit mit der AfD
Weber erklärte, dass die AfD weder Einfluss auf die Inhalte der EVP noch auf die Mehrheitsbildung in Europa habe. Dies sei in der Vergangenheit so gewesen und werde auch in Zukunft so bleiben. Mit der AfD wolle in Brüssel niemand etwas zu tun haben. Er betonte die Einigkeit mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und CSU-Chef Markus Söder in dieser Frage.
Harte Haltung gegenüber der AfD
Weber sprach sich für einen harten Umgang mit der AfD aus. Er kritisierte, dass hinter der Fassade der heutigen AfD Neo-Nazis wie Björn Höcke den Ton angäben. Diese Personen stünden gegen die freiheitlich-demokratischen Grundprinzipien und für einen Nationalismus, der Europa bereits viel Leid gebracht habe.
Appell an die CSU
Der CSU-Politiker rief seine Partei dazu auf, mehr Mut zur Vision zu zeigen. Wegregieren allein reiche bei der AfD nicht aus. Weber warb für eine europäische Armee und eine gemeinsame Außenpolitik ohne Vetorecht, um die besten Zeiten der CSU als Zeiten mutiger, historischer Führung wiederzubeleben.











