Deutschland und Portugal wollen wirtschaftliche Beziehungen ausbauen

Luis Montenegro und Friedrich Merz am 05.05.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) plant, die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Portugal zu vertiefen

Gevita Tagesresidenz

Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angekündigt, die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit portugal zu vertiefen. Dies erklärte er anlässlich des Besuchs des portugiesischen Ministerpräsidenten Luís Montenegro am Dienstag in Berlin. „Wir werden heute vor allem über eine Stärkung unserer wirtschaftlichen Zusammenarbeit sprechen“, sagte Merz.

Fokus auf Digitalisierung

Merz betonte die Nachfrage nach deutscher IT-expertise in Portugal. Die Minister für Digitalisierung und Staatsmodernisierung beider Länder arbeiten an konkreten Projekten zur weiteren digitalisierung der Gesellschaften. Zudem sieht Merz große Chancen in einer Zusammenarbeit zwischen der Lufthansa und der portugiesischen Airline TAP.

Rolle deutscher Unternehmen

Ministerpräsident Montenegro hob die Bedeutung deutscher Unternehmen für die portugiesische Wirtschaft hervor. Er verwies darauf, dass die portugiesischen Exporte im Technologiebereich bis 2025 um 150 Prozent gestiegen seien. „das zeigt eigentlich auch, wie eng eben unsere wirtschaftlichen Beziehungen sind“, sagte Montenegro. Beide Regierungschefs betonten die Notwendigkeit, den Handel durch internationale Abkommen auszubauen.

Verteidigungspolitische Kooperation

Merz strebt auch eine engere Zusammenarbeit in der Verteidigungspolitik an. Eine mögliche Entscheidung Portugals zur beschaffung des Boxer-Systems würde die Verzahnung der Streitkräfte beider Länder weiter verbessern.

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