CDU-Landeschef von Mecklenburg-Vorpommern fordert Spahn-Rücktritt

Daniel Peters (Archiv)

Der CDU-Chef von Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, fordert Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) zum Rücktritt auf

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CDU-internes Zerwürfnis um Leihmutterschaft

Der CDU-Chef von Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, hat Unionsfraktionschef Jens Spahn zum Rücktritt aufgefordert. Hintergrund ist eine Debatte um Leihmutterschaft. Peters erklärte gegenüber der „bild-Zeitung“, die CDU stehe für Glaubwürdigkeit und Klarheit, insbesondere in ethisch sensiblen Fragen. Spahn sei als Vorsitzender der Unionsfraktion nicht mehr tragbar.

Kritik an Spahns Vorbildfunktion

Peters begründete seine Forderung damit, dass Spahn als Fraktionsvorsitzender eine besondere Vorbildfunktion innerhalb der Union habe. Spahn habe sich mit einer Leihmutterschaft in den USA bewusst über deutsches Recht hinweggesetzt. Zudem kritisierte Peters, dass Spahn als Privatperson anders handle, als er als CDU-Mandatsträger abstimme.

Hintergrund der Debatte

Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke hatten kürzlich bekanntgegeben, dass sie Eltern geworden sind. Eine Leihmutter in den USA brachte das Baby zur Welt. Dies hat eine kontroverse Debatte ausgelöst, da Leihmutterschaft in Deutschland nicht zulässig ist und die CDU sich klar gegen eine Legalisierung ausspricht. Spahn hatte als Gesundheitsminister 2020 die Aufhebung des Leihmutterschaftsverbots abgelehnt. im Februar hatte der CDU-Bundesparteitag beschlossen, Leihmutterschaft in Deutschland weiterhin zu verbieten.

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