Bundestag beschließt Heizgesetz

Gasheizung (Archiv)

Der Bundestag hat das umstrittene Heizgesetz verabschiedet

Gevita Tagesresidenz

Einleitung

Der Bundestag hat das umstrittene Heizgesetz beschlossen. am Freitag erhielt die Änderung des Gebäudeenergiegesetzes die nötige Mehrheit.

Änderungen im Heizgesetz

Die bisherige 65-Prozent-Regelung, die vorschrieb, dass neue Heizungen zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen, entfällt. Zukünftig können neue Gas- und Ölheizungen eingebaut werden, sofern sie schrittweise einen höheren Anteil CO2-neutraler Brennstoffe wie Biomethan nutzen. die Regelung, dass ab 2045 Heizkessel nicht mehr mit fossilen Brennstoffen betrieben werden dürfen, entfällt ebenfalls.

Reaktionen und Kritik

Umweltverbände sowie Linke und Grüne befürchten Rückschritte beim Klimaschutz. Die Opposition kritisiert, dass fossile Gasheizungen nicht aus dem Verkehr gezogen werden und es keinen Mieterschutz für Selbstständige und kleine Gewerbetreibende gibt.Das Gesetz sei ein teures Paket für Mieter,verschärfe die Klimakrise und schaffe Unsicherheit für Handwerksbetriebe.

Zukünftige regelungen

Für bestehende Heizungen wird ab 2028 eine „Grüngasquote“ eingeführt, die Versorger erfüllen müssen. Die konkreten Vorgaben sind noch offen. Ein bis zum 1. Dezember 2026 vorzulegendes Gesetz soll eine „Grüngas-/Grünheizölquote“ einführen. Dieses Gesetz wird die Inverkehrbringer von Gas, Öl und Flüssiggas verpflichten, ab 2045 klimaneutrale Brennstoffe zur Wärmeversorgung von Gebäuden zu verwenden.

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Gevita Tagesresidenz

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