Reaktion der Bundesregierung auf Trumps Ansprache
die Bundesregierung hat sich entschieden, die Ansprache von US-Präsident Donald Trump vom Vorabend nicht zu kommentieren. „Sie können davon ausgehen, dass wir das natürlich zur Kenntnis genommen haben“, erklärte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille am Freitag auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.
Trumps Forderungen und Vorwürfe
In seiner „rede an die Nation“ forderte Trump Wahlrechtsreformen und begründete dies mit dem Schutz gegen ausländische Einflüsse. Er behauptete,China habe wahldaten gestohlen. Auf die Frage,ob die Bundesregierung ein ähnliches Problem in Deutschland sehe,äußerte sich Hille zurückhaltend: „Wir lehnen natürlich jegliche einflussnahmen auf wahlen ab,in Deutschland und auch in anderen Ländern.“
Geheimdienstdokumente und Kritik
Trump behauptet, Geheimdienstdokumente würden erhebliche Schwachstellen der US-Wahlinfrastruktur sowie Hinweise auf ausländische Einflussversuche belegen.Kritiker werfen ihm vor, damit Verschwörungstheorien vor den anstehenden Halbzeitwahlen zu schüren, bei denen die Republikaner laut Umfragen Verluste erleiden könnten.
Sorgen in Deutschland
Auch in Deutschland gab es in der Vergangenheit besorgte Stimmen aus der Bundesregierung zu diesem Thema. Vor der Bundestagswahl 2025 wurde in einer Antwort auf eine Anfrage von Bundestagsabgeordneten darauf hingewiesen, dass „ausländische Einflussakteure versuchen werden, die Wahl in ihrem Sinne positiv zu beeinflussen“.



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