Keine Debatte um Hendrik Streeck
Die Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf beim Bundesdrogenbeauftragten Hendrik Streeck (CDU), nachdem Jens Spahn als Unionsfraktionschef zurückgetreten ist. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte, man werde sich nicht an einer Debatte um Herrn Streeck beteiligen. Die Elternschaft von Professor Streeck und die Geburt eines Sohnes seien von ihm bestätigt worden, mehr nicht. Die Umstände der Geburt seien familiäre Privatsphäre, die respektiert werden solle. Ein vorwurf der Doppelmoral sei nicht zu erkennen.
Hintergrund
Das Magazin „bunte“ hatte im April berichtet, dass Streeck und sein Mann Eltern eines Sohnes geworden seien, der in den USA geboren wurde. Streeck bestätigte die Geburt und äußerte sich überglücklich über den neuen lebenssinn. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bezeichnete den Rücktritt von Jens Spahn als „richtig“ und „unvermeidlich“ und betonte die Bedeutung von Glaubwürdigkeit in der Politik. Spahn hatte sich gegen das Leihmutter-Modell in Deutschland ausgesprochen, was auf dem CDU-Bundesparteitag im Frühjahr bestätigt wurde.



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