Die Bundesregierung widerspricht dem Eindruck, dass die Bundeswehrsoldaten der Erkundungsmission in Grönland überhastet abgereist seien. Die Erkundung sei planmäßig am wochenende beendet worden, und das Team sei ebenfalls planmäßig zurückgereist, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag in berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.
Ablauf der Erkundungsmission in Grönland
Durch spätere Absprachen mit den weiteren teilnehmenden Nationen habe sich die Dauer des Einsatzes um einen Tag verlängert. Der Zeitraum für die erkundung sei insgesamt im Rahmen dessen geblieben, was eine Erkundung ausmache, fügte der Sprecher hinzu. lediglich ein Ort sei wetterbedingt nicht zugänglich gewesen.
Mögliche einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr in der Arktis
Luft- und Seeaufklärung sowie Kräfte an Land
Zu den allgemeinen Einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr in der Arktis-Region äußerte sich der Ministeriumssprecher zurückhaltend. Mögliche Operationen könnten im Bereich der Luft- und Seeaufklärung liegen. Auch Kräfte an Land könnten demnach für ein Lagebild sorgen.
Grundlagen für weitere Abstimmungen
Aus den Erkenntnissen der Mission sollen nun Grundlagen für weitere militärische oder politische Abstimmungen erarbeitet werden. Dabei gehe es darum,welche Rahmenbedingungen vor Ort vorgefunden worden seien,sowie um hafenerkundung,logistische Möglichkeiten und Tankkapazitäten.
Der Sprecher verwies in diesem Zusammenhang auch auf praktische Fragen wie tägliche Treibstoffmengen und Enteisungskapazitäten für Luftfahrzeuge: „Wie viel Sprit kriege ich pro Tag? Wie viel kann ich pro Tag enteisen an Luftfahrzeugen?“










