Neue Künstliche Intelligenz aus den USA sorgt für Sicherheitsbedenken
Die Bundesregierung zeigt sich besorgt über die potenziellen Risiken einer neuen Künstlichen Intelligenz (KI) aus den USA. Das Produkt “Mythos“ der Firma Anthropic könnte Sicherheitslücken in bisher unbekanntem Ausmaß aufspüren und möglicherweise ausnutzen.
Geheime Beratungen im Nationalen Sicherheitsrat
Laut einem Bericht des „Handelsblatts“ hat sich der Nationale Sicherheitsrat mit den möglichen Folgen der Verbreitung von „Mythos“ beschäftigt. Das Gremium, das sicherheitspolitische Entscheidungen der Bundesregierung koordiniert, tagt geheim. Eine offizielle Stellungnahme der Bundesregierung liegt nicht vor.
Warnungen des Bundeskriminalamts
Auch das bundeskriminalamt (BKA) sieht erhebliche risiken in den neuen Anwendungen. Carsten Meywirth,Direktor beim BKA und Leiter der Abteilung Cybercrime,erklärte dem „Handelsblatt“,dass die schnelle Identifikation und Schließung von Schwachstellen zwar positiv sei,jedoch auch cyberkriminelle Methoden schnell angepasst würden. Diese Dynamik könne nicht einseitig aufgehalten werden.
Gespräche mit dem Hersteller
Die Bundesregierung plant Gespräche mit dem US-Unternehmen Anthropic. Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte den austausch mit dem Hersteller, äußerte sich jedoch zurückhaltend zu möglichen Implikationen von “Mythos“ als potenzielle Cyberwaffe.


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