Bundesrat-Anbau verzögert sich bis 2029

Bundesrat (Archiv)

Der Bundesrat muss aufgrund von Verzögerungen und Lieferengpässen länger auf die Fertigstellung seines Anbaus und des neuen Besucherzentrums warten. Laut Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung wurde das Vergabeverfahren für die Wärmeversorgung des Gebäudes in Berlin-Mitte aufgehoben und neu durchgeführt

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Verzögerungen beim anbau des Bundesrats

Der Bundesrat muss länger auf die Fertigstellung seines Anbaus und des neuen besucherzentrums warten. Ursprünglich für 2024 geplant, wurde die Übergabe zunächst auf 2028 verschoben und ist nun für Ende des ersten Quartals 2029 angekündigt.

Probleme bei der Wärmeversorgung

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) teilte mit, dass das Vergabeverfahren für die Wärmeversorgung des Gebäudes in Berlin-Mitte mangels ausreichender Eignungsnachweise der Bietenden aufgehoben und neu durchgeführt werden musste.

Komplexe Bauanforderungen

Die komplexe Metall-Glas-Fassade und hohe Sicherheitsanforderungen führten zu speziellen Planungs- und Produktionsprozessen. Diese behinderten andere Gewerke, insbesondere beim Innenausbau. Um den Verzug zu kompensieren, wurden die Fensteröffnungen des Neubaus größtenteils behelfsmäßig verschlossen.

Projektkosten und Bauzeit

Das Projekt kostet rund 223 Millionen Euro und nähert sich damit zehn Jahren Bauzeit. Der Anbau soll eine Lücke zwischen dem Leipziger Platz und dem Preußischen Herrenhaus schließen, in dem der Bundesrat seit 2000 tagt.

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