Überweisungen auf das Schuldentilgungskonto des bundes
Im vergangenen Jahr haben 629 Bürger insgesamt 123.107,69 Euro auf das Schuldentilgungskonto des Bundes überwiesen. Dies sind rund 49.000 Euro mehr als im Vorjahr, berichtet der „Stern“ unter Berufung auf das Bundesfinanzministerium.
Einrichtung und Zweck des Kontos
Das Konto wurde 2006 von der Bundesregierung eingerichtet, um Zuwendungen zur Tilgung der Staatsschulden von Bürgern getrennt zu erfassen und im Bundeshaushalt zu verbuchen. Seitdem sind rund 1,7 Millionen Euro eingegangen. Die Einzahlungen werden im Bundeshaushalt im Einzelplan 32 – Bundesschuld – erfasst und sind zweckgebunden zur Schuldentilgung zu verwenden, teilte ein sprecher des Finanzministeriums mit.
Langfristige Perspektive
Sollte das Tempo der Einzahlungen unverändert bleiben und keine neuen Kredite aufgenommen werden, wäre der Bund rechnerisch in gut 21 Millionen Jahren schuldenfrei. Derzeit belaufen sich die Schulden des Bundes auf rund 1,8 Billionen Euro.
Einzelbeträge und Motivation
Der größte Einzelbetrag, der 2025 auf das Konto eingezahlt wurde, betrug 24.000 Euro,der kleinste einen Cent. Zur Motivation der Bürger, dem Bund freiwillig Geld zu überweisen, kann das Finanzministerium keine Angaben machen.










