Widerstand gegen Elterngeld-Reform
Die geplante Reform des Elterngeldes durch die Bundesregierung stößt auf breiten Widerstand. Jasmina Hostert, familienpolitische Sprecherin der SPD, äußerte gegenüber dem „Handelsblatt“ ihre Ablehnung von Kürzungen bei Kindern und Familien. Sie betonte die Notwendigkeit von Stabilität und Verlässlichkeit für Familien.
kritik von Gewerkschaften und Ökonomen
Auch die stellvertretende DGB-vorsitzende Elke Hannack kritisierte die Pläne scharf.Sie sieht darin einen Widerspruch zum Koalitionsversprechen, Familien zu stärken und die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen zu fördern. Ökonomen wie Wido geis-Thöne vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sehen kaum Einsparpotenziale beim Elterngeld, ohne dessen Charakter zu verändern. DIW-Ökonomin katharina Wrohlich warnt vor einem falschen Signal angesichts sinkender Geburtenraten.
Alternativen und Hintergrund
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) soll 500 Millionen Euro einsparen und plant, das Elterngeld zu reformieren.Die Union schlägt vor, stattdessen bei Projektförderungen des Familienministeriums zu kürzen. Die frühere Familienministerin Lisa Paus (Grüne) hatte 2023 bereits Kürzungen beim Elterngeld vorgenommen, was zu öffentlichem Protest führte. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland so wenige Babys geboren wie seit 1946 nicht mehr.



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