Reaktionen auf Tötung von Irans Sicherheitschef
Die Bundesregierung hat nach der Tötung von Irans Sicherheitschef Ali Laridschani bei einem israelischen Luftangriff noch keine konkrete Einschätzung zur Stabilität des iranischen Regimes abgegeben. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts erklärte, Laridschani habe als Vorsitzender des obersten Nationalen sicherheitsrats eine zentrale Rolle im iranischen Regime gespielt.
Auswirkungen auf das iranische Regime
Der Sprecher betonte, man beobachte die Folgen der Tötung Laridschanis auf die Stabilität und zukünftige Ausrichtung des Regimes. Zu weiteren Spekulationen könne er sich mangels eigener Erkenntnisse nicht äußern.
Verstärkte Angriffe Israels
Israel hat seine Angriffe auf die iranische Führungsriege zuletzt verstärkt. Neben Laridschani wurde auch der Kommandeur der paramilitärischen Basij-Truppe, Gholamreza Soleimani, bei israelischen Luftangriffen getötet. Am mittwoch meldete Israel die Tötung des iranischen Geheimdienstministers Esmaeil Khatib.
Völkerrechtliche Einordnung
Der Sprecher des Außenministeriums verwies auf frühere Aussagen zur völkerrechtlichen Einordnung dieser Strategie. Grundsätzlich gelte das humanitäre Völkerrecht, wonach Kombattanten Ziel bewaffneter Angriffe sein dürfen. Dazu gehören Angehörige bewaffneter kräfte einer Konfliktpartei.











