Wirtschaftsministerin Reiche stellt EU-Klimaziel infrage
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat auf der Energiemesse CERA-Week in Houston, Texas, das EU-Klimaziel für 2050 infrage gestellt. Dies berichtet das Nachrichtenportal Politico.
Flexibilität bei Klimazielen gefordert
Reiche betonte laut politico die Notwendigkeit, flexibler zu werden und nicht nur auf 100-prozentige Lösungen zu setzen. Sie schlug vor, unterschiedliche Technologien zuzulassen und zu akzeptieren, dass bis 2050 möglicherweise eine Lücke von fünf bis zehn Prozent bestehen könnte.
Balance zwischen Klimazielen und Wirtschaft
Die Ministerin sprach sich nicht gegen Nachhaltigkeit oder Klimaziele aus, betonte jedoch die Wichtigkeit von verfügbarer und bezahlbarer Energie für Unternehmen. Sie warnte davor, dass strenge Ziele die industrie gefährden könnten. Reiche betonte, dass europa und Deutschland sich den Verlust energieintensiver Industrien nicht leisten könnten. Nachhaltigkeit sei wichtig, dürfe jedoch nicht die Wirtschaft gefährden.










