Bericht: Elterngeld-Dauer soll an Aufteilung gebunden werden

Mann mit Kind (Archiv)

Familienministerin Karin Prien (CDU) plant eine Verschärfung der Bedingungen für den Bezug von Elterngeld

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Verschärfung der Elterngeld-Bedingungen geplant

Familienministerin Karin Prien (CDU) plant eine Verschärfung der Bedingungen für den Bezug von Elterngeld. Laut einem Bericht des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ sollen paare die volle Bezugsdauer von 14 Monaten künftig nur noch erhalten, wenn sie die Elternzeit hälftig aufteilen. Diese Informationen stammen aus koalitionskreisen.

Neue Regelungen zur Elternzeit

Bisher muss der zweite Elternteil, meist der Vater, mindestens zwei Monate Elternzeit nehmen, um die vollen 14 Monate Elterngeld zu beziehen. Zukünftig sollen beide Partner jeweils sieben Monate Elternzeit nehmen.Prien geht davon aus, dass viele Väter nicht so lange aus dem Beruf aussteigen wollen. Diese Änderung könnte einen Teil der von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) geforderten Einsparungen erbringen. Klingbeil hatte von Prien für 2027 einen Konsolidierungsbeitrag von 500 Millionen Euro gefordert.

Unveränderte Bedingungen

An den sonstigen Bedingungen für das Elterngeld soll sich nichts ändern. Die Höhe bleibt bei 65 Prozent des Nettoeinkommens, mit einem Minimum von 300 Euro und einem Maximum von 1.800 Euro. Das Elterngeld wird nur gewährt, wenn das zu versteuernde Einkommen bei Paaren und alleinerziehenden unter 175.000 Euro liegt.

Fortlaufende Gespräche

Gespräche über die Sparbeiträge der Ministerien dauern an. Es ist möglich, dass einzelne Maßnahmen noch bei der Sitzung des Koalitionsausschusses am 1. Juli diskutiert und verändert werden. aus Koalitionskreisen wurde betont, dass es sich nicht nur um eine Sparmaßnahme handelt, sondern auch um einen Beitrag zur Gleichstellung.

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