Teilnahme am Remigrations-Gipfel
Der stellvertretende Bundesvorsitzende der AfD, Kay Gottschalk, plant trotz einer empfehlung der AfD-Spitze, im Mai am „Remigrations-Gipfel“ in Porto teilzunehmen. Die Parteiführung hatte geraten, keine Veranstaltungen mit Martin Sellner durchzuführen. Sellner ist laut „T-online“ als Redner angekündigt und Mitorganisator des Gipfels.
Aussagen von Kay gottschalk
Gottschalk erklärte gegenüber „T-online“, er sehe keinen Widerspruch zur Empfehlung des Vorstands, da der Gipfel keine Parteiveranstaltung sei. Er betonte, dass er sich die Ideen der Teilnehmer anhören wolle und offen für Gespräche sei. Gottschalk sagte: „Ich würde auch mit Heidi Reichinnek oder putin reden. Wir dürfen nicht zu viele rote linien ziehen.“
Hintergrund zu Martin Sellner
Martin Sellner wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz als zentrale Figur der „Identitären Bewegung“ identifiziert.Diese Bewegung wird als rechtsextremistisch eingestuft. Das Bundesverwaltungsgericht bewertete Sellners Remigrationskonzept im Jahr 2025 als nicht vereinbar mit der Unantastbarkeit der Menschenwürde gemäß Artikel 1 des Grundgesetzes.











